Oberstufe A.55.04 3 Rechenbeispiele

Interner Zinsfuß

Wenn ein Unternehmen einen Kredit für eine Investition aufnimmt, zahlt sich diese erst später aus. Um beides nun vergleichen zu können, muss man die verlorenen (oder gewonnen) Zinsen berücksichtigen, die zwischen den Zeitpunkten liegen. Man…

Rechenbeispiele

Zu dieser Lerneinheit gibt es 3 gerechnete Beispiele mit Video.

Aufgabe 2

Ein Unternehmen erwägt die Anschaffung einer neuen Produktionsmaschine. Der Anschaffungpreis liegt bei 24.000,- €. Für die Wartung müsste das Unternehmen in den ersten drei Jahren jeweils 1.000€ investieren, im zweiten Jahr kämen noch Kosten in Höhe von 1.000,-€ für die Schulung des Personals hinzu. Die Kosteneinsparung läge im Jahr 1 bei 8.000,-€, im Jahr 2 und Jahr 3 bei jeweils 12.000,-€.

Entscheiden Sie, ob die Investition bei einem internen Zinsfuß von 6% sinnvoll ist.

Wenn ein Unternehmen einen Kredit für eine Investition aufnimmt, zahlt sich diese erst später aus. Um beides nun vergleichen zu können, muss man die verlorenen (oder gewonnen) Zinsen berücksichtigen, die zwischen den Zeitpunkten liegen. Man kann alle auftretenden Beträge auf den ersten Zeitpunkt runterrechnen (zinstechnisch), was man „Barwert“ nennt oder man kann alle Beträge auf den letzten Zeitpunkt hochrechnen, was man dann „Endwert“ nennt. Im Normalfall rechnet man alles auf den Anfangszeitpunkt zurück. Der Zinssatz, um den es geht, wird oft „Zinsfuß“ genannt, das gesamte Verfahren; heißt „Methode des internen Zinsfuß“ oder „Methode des internen Zinssatzes“ oder einfach kurz „IZF“ (englisch: „IRR“ = „Internal Rte of Return“).

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