Oberstufe A.54 8 Unterkapitel

Komplexe Zahlen

Eine imaginäre Zahl erhält man, wenn man die Wurzel aus einer negativen Zahl zieht (oder sich vorstellt, dass das ginge). Die Wurzel aus „-1“ wird mit „i“ bezeichnet (manche verwenden auch „j“ statt „i“). Zählt man zu einer imaginären Zahl noch eine reelle Zah…

Eine imaginäre Zahl erhält man, wenn man die Wurzel aus einer negativen Zahl zieht (oder sich vorstellt, dass das ginge). Die Wurzel aus „-1“ wird mit „i“ bezeichnet (manche verwenden auch „j“ statt „i“). Zählt man zu einer imaginären Zahl noch eine reelle Zahl dazu, erhält man eine komplexe Zahl. Beispielsweise ist „z=3+5i“ eine komplexe Zahl. Die „3“ ist der Realteil davon und wird mit re(z) abgekürzt => re(z)=3. Die „5“, die vor dem „i“ steht, ist der Imaginärteil von z und wird mit im(z) abgekürzt => im(z)=5. Einzeichnen von komplexen Zahlen: natürlich reicht ein Zahlenstrahl nicht, man braucht zwei Achsen. Diese nennt man dann „komplexe Zahlenebene“ oder „Gaußsche Zahlenebene“.

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